Ben Zedrin = Axel Feuerberg
Warum? Weil das Pseudonym mich durch fast zwei Jahre Kunstnet-Identität begleitet hat und mir dabei ans Herz gewachsen ist. Und ich glaube, dabei auch ein bisschen zum Markenzeichen geworden ist.
Vita
Axel Feuerberg
geb. 23.11.1956 Berlin
1976 Abitur Werner von Siemens Schule in Berlin
1977-1979 Lehramtsstudium PH Berlin
1979-1981 Studium Industrial Design HDK Berlin
1991 Ausbildung Computergrafik Fachmann bei Cim-Data GmbH
1996/1997 Ausbildung Multimedia Producer bei Media Design Bln.
seit 1981 tätig als teils angestellter, teils freiberuflicher
Graphiker, Airbrushdesigner, Fernsehgraphiker,
Bisherige Ausstellungen
- August 2009 Teltower Tag der offenen Höfe
- November 2009 Teltower Kunstsonntag
- November 2009 erster Preis für die Bemalung eines Mauerelements anlässlich des “Fest ohne Grenzen” zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls
- Januar 2010 Einzelausstellung im Neuen Rathaus Teltow
- August 2010 Teltower Tag der offenen Höfe
- August 2010 “Gepinsel” in der Galerie Altstadthof in Teltow
- September 2010 Teilnahme an der Zehlendorfer Kunstmeile und an “Kunst in Steglitz und Zehlendorf”
- Novemer 2010 Teltower Kunstsonntag
- Dezember 2010 “Kontraste” in der fresh art gallery in Stahnsdorf
- März 2011 Sparkasse Stahnsdorf
- August 2011 Künstlermarkt im Botanischen Garten Berlin
- August-Oktober 2011 “espresso e vino” bei Classics & friends in Teltow
Weg und Position
Axel Feuerberg wurde 1956 in Berlin geboren und wuchs in Zehlendorf auf. Dort machte er 1976 sein Abitur an der Werner von Siemens Schule. Nach vier Semestern Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule in den Fächern Kunst und Biologie und vier weiteren Semestern Industriedesign an der Hochschule der Künste begann er 1981 als freiberuflicher Grafiker zu arbeiten.
Nach zwei Computergrafik-Schulungen 1991 bei Cim-Data und 1997 bei Mediadesign spezialisierte er sich weitgehend auf digitale Grafik, überwiegend im Bereich der 3D-Visualisierung und im Webdesign. 1990 zog er nach Hellersdorf und arbeitete für verschiedenen Fernsehfirmen, die für den ORB und den MDR produzierten. Zwischen und neben der selbstständigen Tätigkeit war er auch einige Zeit als freier Fernsehgrafiker beim TVBerlin und als festangestellter Grafiker im Berliner Ingenieurbüro von Schüßler-Plan tätig.
Seit 1990 lebt er wieder in der Nähe seiner Zehlendorfer Wurzeln in Teltow.
Angeregt von alten Freunden und dem Teltower Kunstsonntag begann er Anfang 2009 mit einem ernsthaften Wiedereinstieg in die Malerei. Von zunächst großflächigen farbigen, meist abstrakten Spachtelarbeiten, die jede Versuchung vermeiden sollten, sich in alte Detailverliebtheit zurückzubegeben, kristallisiert sich langsam doch ein Wirkungsfeld heraus, das im Grenzbereich zwischen abstrakter und gegenständlicher Darstellung angesiedelt ist. Mit Aquarellbildern, die eher dem Gegenständlichen verbunden sind und Acrylbildern, die eher zur Abstraktion tendieren. Neben Natur- und Landschaftsdarstellungen zeugen Bilder mit surrealen Anklängen und gesellschaftlicher Relevanz von einer Weigerung, sich wohlmeinenden Ratschlägen entsprechend, schnell auf eine Handschrift oder einen Stil reduzieren zu lassen.
Die ursprünglich beabsichtigte Trennung, Computergrafik für Statements a la Heartfield und Staeck, also politische Kunst und Aquarell, Acryl und andere Techniken für die Belle Arte, sind immer mehr aufgeweicht. Grundsätzlich werden jetzt die Techniken den Ausdruckserfordernissen des Themas und dem angemessen erscheinenden Aufwand angepasst.
Und wer fragt „was ist sein Kunstverständnis, seine Auffassung von Kunst?“ bekommt folgende Antwort: Auch für mich ist Kunst nicht definierbar. Allenfalls kann ich vielleicht eine Antwort auf die Frage beisteuern, was ist GUTE Kunst? In dieser Bewertung gibt es für mich kein Ja oder Nein. Keine Unterscheidung zwischen akademischer oder Hobbymalerkunst. Nur ein Mehr oder Weniger. Und dabei ist das Mehr eine Mischung aus vielen Faktoren mit unterschiedlicher Gewichtung: Originalität? Hat das Werk eine verständliche und reflektierte Aussage? Schmeißt es sich an den Markt, an den Auftraggeber? Wie ist die handwerkliche Qualität? Wie die ästhetische? Kann es, last but not least, Emotionen vermitteln, eine Gefühl, eine Stimmung? Wenn möglichst viele Balken eines entsprechenden Diagramms lang sind, ist es für mich gute Kunst. Mitunter aber auch schon, wenn einer alle anderen weit überragt. Zum Beispiel perfektes Handwerk bei geringem Aussagewert oder umgekehrt.
Spontan ausgedrückt: Mir gefallen alle Bilder, die mich zum Nachdenken bringen, mich überraschen, belustigen, die technisch gut sind, die eine Geschichte erzählen, die spannend sind, die ungewöhnliche Perspektiven, Beleuchtungen, Farbwahl zeigen, die vielgeschmähte ästhetische Reize haben und vielleicht noch einiges Andere. Und das ist der Maßstab, den ich versuche, auch an meine eigenen Arbeiten zu legen. Inwieweit ich ihm gerecht werde, sollten Sie aber letztlich selbst beurteilen.
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